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Pigmentflecken, Melasma und Altersflecken mit Laser und Licht behandeln

Pigmentfleck ist nicht gleich Pigmentfleck: Altersflecken und Sonnenflecken, Sommersprossen, Melasma und postinflammatorische Hyperpigmentierung entstehen unterschiedlich und brauchen unterschiedliche Technik. Hier erfährst du, wann Laser, wann Licht wie BBL und IPL und wann ein Carbon Peeling sinnvoll ist, was bei Rötungen und Couperose hilft und worauf es bei dunkleren Hauttypen ankommt.

Als Lösungen von SIACSKIN lernst du den nicht ablativen TULIX mit 1927 nm Thulium und 1550 nm Erbium-Glas kennen, den DERMAFORCE BBL PRO, die Laser PICOLO XL, PICOLO L und PICOLO S sowie den Skin Analyzer Pro für die Hautanalyse. Dazu kommen Sitzungszahlen, Abheilung und Sonnenschutz.

Welcher Laser hilft am besten gegen Pigmentflecken?

Das hängt von der Art des Flecks ab: Scharf begrenzte Alters- und Sonnenflecken sprechen am besten auf kurz gepulste Laser oder BBL an, flächige Pigmentierungen wie Melasma auf sanfte, nicht ablative Fraktionslaser. Der Grund liegt in Tiefe und Ursache. Sonnenbedingte Flecken sitzen in der Oberhaut und lassen sich gezielt angehen. Melasma und entzündungsbedingte Flecken reagieren empfindlich auf Hitze und brauchen wenig Energie über mehrere Sitzungen. Bei SIACSKIN heißt das: der DERMAFORCE BBL PRO für Sonnenschäden und Hyperpigmentierung bei Hauttyp I bis IV, der PICOLO XL oder der PICOLO L für einzelne Flecken und tieferes Pigment, der TULIX mit 1927 nm Thulium für Melasma und flächiges Pigment bei allen Hauttypen.

Wie kann man Altersflecken und Sonnenflecken entfernen lassen?

Altersflecken und Sonnenflecken lassen sich mit Licht oder Laser meist in 1 bis 3 Sitzungen deutlich aufhellen. Es sind gutartige Melaninansammlungen in der Oberhaut, die durch jahrelange UV-Belastung entstehen. Das Melanin nimmt den Lichtimpuls auf, der Fleck dunkelt zunächst nach, bildet eine feine Kruste und schuppt ab. Unregelmäßige oder sich verändernde Flecken sollte vorher ein Hautarzt beurteilen. Für viele Flecken auf größerer Fläche, etwa an Gesicht, Dekolleté und Handrücken, eignet sich der DERMAFORCE BBL PRO, der für Hyperpigmentierung und Sonnenschäden ausgelegt ist. Einzelne hartnäckige Flecken behandelst du punktgenau mit 532 nm am PICOLO L oder am PICOLO XL, beide führen Altersflecken als Anwendung.

Warum ist Melasma so schwer zu behandeln?

Bei Melasma sind die pigmentbildenden Zellen dauerhaft überaktiv und reagieren auf Hormone, UV-Licht, sichtbares Licht und Wärme sofort mit neuem Pigment. Der Fleck ist also kein abgeschlossener Schaden, sondern ein laufender Prozess. Wird das Pigment aggressiv entfernt, mit hoher Energie oder viel Hitze, entsteht eine Entzündung, und das Melasma kommt häufig dunkler zurück. Hinzu kommt, dass das Pigment teils in der Oberhaut, teils tiefer in der Lederhaut liegt. Deshalb arbeitet man bei Melasma mit sanften, nicht ablativen Verfahren, niedriger Energie und mehreren Sitzungen. Der TULIX von SIACSKIN ist dafür ausgelegt: ein nicht ablativer Fraktionslaser, dessen 1927 nm Thulium in der Oberhaut wirken.

Welcher Laser eignet sich zur Behandlung von Melasma?

Am besten eignen sich nicht ablative Laser mit niedriger Energie, vor allem der Thuliumlaser mit 1927 nm und sehr kurz gepulste Laser mit 1064 nm. Die Wellenlänge 1927 nm wird vom Wasser in der Oberhaut aufgenommen. Der Laser setzt dort feine Mikrozonen, über die das Pigment mit der Hauterneuerung nach außen abgestoßen wird, ohne dass die Hautoberfläche abgetragen wird. Niedrig dosierte Impulse mit 1064 nm, oft Laser-Toning genannt, zerkleinern Melanin schrittweise, ohne die Pigmentzellen stark zu reizen. Der TULIX kombiniert 1927 nm Thulium für die Oberhaut mit 1550 nm Erbium-Glas für die Lederhaut, einzeln oder gemeinsam, bei geringer Ausfallzeit. Für das Laser-Toning mit 1064 nm kommen der PICOLO XL mit 280 ps Pulsdauer und der Q-Switch-Laser PICOLO L infrage, beide führen Melasma als Anwendung.

Kann man Sommersprossen mit Laser oder Licht entfernen?

Ja, Sommersprossen lassen sich mit Licht oder Laser deutlich aufhellen, sie kommen mit der Sonne aber oft wieder. Sommersprossen sind veranlagt: Die Pigmentzellen reagieren auf UV-Licht mit besonders viel Melanin. Die Behandlung entfernt das vorhandene Pigment in der Oberhaut, die Veranlagung bleibt. Wie lange das Ergebnis hält, entscheidet deshalb vor allem der Sonnenschutz. Sommersprossen betreffen fast immer helle Hauttypen und ganze Flächen wie Nase, Wangen und Schultern. Dafür ist der DERMAFORCE BBL PRO naheliegend: BroadBand Light mit 400 bis 800 nm, neun Filtern und großen Spots, vorgesehen für die Hauttypen I bis IV. Einzelne dunklere Sprossen lassen sich mit 532 nm am PICOLO XL nacharbeiten.

Was hilft gegen dunkle Flecken nach Akne (postinflammatorische Hyperpigmentierung)?

Gegen postinflammatorische Hyperpigmentierung helfen Zeit, konsequenter Sonnenschutz und sehr sanfte, nicht ablative Laserbehandlungen. Die Flecken entstehen, weil eine Entzündung die Pigmentzellen anregt, etwa ein Aknepickel, eine Verletzung oder eine zu aggressive Behandlung. Jede neue Reizung kann sie verstärken. Deshalb gilt: erst die Entzündung abklingen lassen, dann mit niedriger Energie und längeren Abständen arbeiten. Viele dieser Flecken verblassen über Monate von selbst, die Behandlung beschleunigt das. Geeignet ist der TULIX, der nicht ablativ arbeitet und für alle Hauttypen angegeben ist. Seine 1927 nm wirken in der Oberhaut, wo das überschüssige Pigment meist liegt. Sind zusätzlich Aknenarben geblieben, kommen die 1550 nm Erbium-Glas für die Lederhaut dazu.

Was ist besser gegen Pigmentflecken: Laser oder BBL beziehungsweise IPL?

BBL und IPL sind besser für viele oberflächliche Flecken auf großer Fläche, Laser für einzelne, tiefere oder hartnäckige Pigmentierungen. Ein Laser sendet genau eine Wellenlänge in sehr kurzen Impulsen und trifft das Pigment punktgenau. BBL und IPL arbeiten mit breitbandigem Licht, das Filter auf den gewünschten Bereich eingrenzen. Damit erreichst du in einer Sitzung braune Flecken und Rötungen zugleich, die Haut wirkt insgesamt gleichmäßiger. Für dunklere Hauttypen und für Melasma ist breitbandiges Licht weniger geeignet. Der DERMAFORCE BBL PRO ist kein Laser, sondern BroadBand Light mit 400 bis 800 nm, neun Filtern und Saphir-Kontaktkühlung, vorgesehen für die Hauttypen I bis IV. Für die gezielte Pigmententfernung gibt es den PICOLO XL und den PICOLO L.

Was ist ein Carbon Peeling und was bewirkt es?

Ein Carbon Peeling ist eine Laserbehandlung, bei der eine dünne Schicht Kohlenstofflotion auf die Haut aufgetragen und mit einem Q-Switch-Laser wieder entfernt wird. Die Kohlepartikel setzen sich in den Poren fest und binden Talg und Hornschüppchen. Der dunkle Kohlenstoff nimmt den Laserimpuls auf und wird samt Ablagerungen weggesprengt, gleichzeitig erwärmen sich die oberen Hautschichten leicht. Das bringt feinere Poren, weniger Glanz und einen frischeren, gleichmäßigeren Teint. Die Haut ist danach höchstens leicht gerötet, üblich ist eine Serie von 3 bis 6 Sitzungen. Carbon Peeling gehört zu den Anwendungen von PICOLO S, PICOLO L und PICOLO XL. Der PICOLO S ist das Einstiegsgerät für diese Behandlung.

Kann man Couperose und rote Äderchen im Gesicht mit Licht behandeln?

Ja, Couperose, flächige Rötungen und feine Äderchen lassen sich mit Licht gut behandeln, weil der rote Blutfarbstoff bestimmte Wellenlängen stark aufnimmt. Das Licht erwärmt das Blut im erweiterten Gefäß, die Gefäßwand verklebt, und der Körper baut das Äderchen ab. Meist sind 3 bis 5 Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen nötig. Die Neigung zu Rötungen bleibt, Auffrischungen sind deshalb üblich. Der DERMAFORCE BBL PRO ist für Gefäße, Couperose und Rötungen ausgelegt und behandelt mit seinen Filtern ganze Flächen an Wangen und Nase, eine Sitzung dauert 15 bis 30 Minuten. Für Gefäßläsionen und Besenreiser gibt es den SIACSKIN x Velaslift, einen Diodenlaser mit 450, 635, 980 und 1470 nm.

Welche Behandlung verfeinert große Poren und sorgt für einen ebenmäßigen Hautton?

Große Poren und ein unruhiger Hautton bessern sich am ehesten mit Verfahren, die die Oberhaut erneuern und in der Lederhaut neues Kollagen anregen. Poren wirken groß, wenn Talg sie weitet und das stützende Bindegewebe nachlässt. Wärme in der Lederhaut festigt dieses Gewebe, die Erneuerung der Oberhaut gleicht Pigmentunregelmäßigkeiten und fahlen Teint aus. Poren verschwinden dabei nicht, sie wirken feiner. Der TULIX deckt beides ab: 1927 nm Thulium für die Oberhaut, 1550 nm Erbium-Glas für die Lederhaut. Willst du braune Flecken und Rötungen in einem Durchgang angehen, passt der DERMAFORCE BBL PRO. Der PICOLO L bietet für Poren und Hautbild den Genesis-Modus und das Carbon Peeling.

Welche Pigmentbehandlung eignet sich für dunkle Hauttypen?

Für dunkle Hauttypen eignen sich nicht ablative Laser mit niedriger Energie und Wellenlängen, die das Melanin der Haut wenig belasten, vor allem 1927 nm, 1550 nm und 1064 nm. Je dunkler die Haut, desto eher reagiert sie auf Hitze und Entzündung mit neuen dunklen Flecken. Breitbandiges Licht und kurze Wellenlängen wie 532 nm werden stark vom Melanin der Oberhaut aufgenommen und sind hier riskant. Sinnvoll sind eine Probestelle, vorsichtige Parameter, längere Abstände und strikter Sonnenschutz. Der TULIX arbeitet nicht ablativ und ist für alle Hauttypen angegeben. Bei den PICOLO-Lasern ist 1064 nm die Wellenlänge der Wahl, etwa am PICOLO XL. Der DERMAFORCE BBL PRO ist für die Hauttypen I bis IV vorgesehen.

Warum ist eine Hautanalyse vor der Pigmentbehandlung sinnvoll?

Eine Hautanalyse zeigt vor der Behandlung, wie tief und wie ausgedehnt das Pigment sitzt, und davon hängen Technologie, Energie und Prognose ab. Mit bloßem Auge siehst du nur einen Teil. Unter UV-Licht tritt oberflächliches Pigment kontrastreich hervor, auch Sonnenschäden, die noch nicht sichtbar sind. Polarisiertes Licht blendet Glanz aus und macht tiefere Pigmentierungen und Gefäße erkennbar. So lässt sich ein oberflächlicher Sonnenfleck von einem Melasma mit tiefem Anteil unterscheiden. Der Skin Analyzer Pro von SIACSKIN nimmt die Haut mit Weißlicht, UV und polarisiertem Licht auf, bewertet per KI unter anderem Pigment, Rötungen und Poren und stellt Vorher-Nachher-Aufnahmen gegenüber. So ist der Ausgangszustand dokumentiert und der Fortschritt für deine Kundinnen und Kunden nachvollziehbar.

Wie viele Sitzungen braucht man gegen Pigmentflecken und in welchem Abstand?

Bei Alters- und Sonnenflecken reichen meist 1 bis 3 Sitzungen, bei Melasma und flächigen Pigmentierungen eher 3 bis 6, jeweils im Abstand von etwa vier Wochen. Die Oberhaut erneuert sich in rund vier Wochen, erst dann lässt sich das Ergebnis einer Sitzung beurteilen. Bei dunkleren Hauttypen und bei Melasma sind längere Pausen und niedrigere Energien sinnvoll. Danach helfen Auffrischungen ein- bis zweimal im Jahr, weil Sonne und Veranlagung neues Pigment entstehen lassen. Mit dem DERMAFORCE BBL PRO dauert eine Sitzung 15 bis 30 Minuten. Der TULIX wird in der Regel als Serie geplant, einzelne Flecken sind mit dem PICOLO XL oft schon nach wenigen Sitzungen deutlich heller.

Wie sieht die Haut nach einer Pigmentbehandlung aus und wie lange dauert die Abheilung?

Die behandelten Flecken werden zuerst dunkler und schuppen dann innerhalb von etwa 5 bis 10 Tagen ab, im Gesicht schneller als an Händen und Dekolleté. Direkt nach der Sitzung ist die Haut gerötet und warm wie nach einem leichten Sonnenbrand. Nach einer Behandlung mit dem DERMAFORCE BBL PRO klingt die Rötung meist binnen Stunden ab, die Flecken sehen einige Tage aus wie feiner Kaffeesatz. Nach dem nicht ablativen TULIX fühlt sich die Haut einige Tage rau und trocken an, die Ausfallzeit bleibt gering. Kühlen, milde Reinigung, viel Feuchtigkeit, kein Peeling und kein Kratzen an den Schüppchen sind die Grundregeln. Die einzelnen Schritte und passende Pflege stehen im Nachsorge-Guide von SIACSKIN.

Mehr erfahren: Nachsorge nach Laser & Microneedling

Können Pigmentflecken nach der Laserbehandlung wiederkommen und wie beugt man vor?

Ja, Pigmentflecken können wiederkommen, weil die Behandlung vorhandenes Pigment entfernt, nicht aber die Ursache. UV-Strahlung bleibt der stärkste Auslöser, bei Melasma kommen Hormone, Wärme und sichtbares Licht hinzu. Frisch behandelte Haut ist zudem besonders lichtempfindlich: Sonne in den ersten Wochen kann neue, dunklere Flecken auslösen. Deshalb gehört täglicher Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50 dazu, am besten schon vier Wochen vor der ersten Sitzung und dauerhaft danach. Gebräunte Haut wird nicht behandelt. Im Pflegesortiment von SIACSKIN gehört die Suncream Sensitiv SPF50 zur Nachsorge nach Laserbehandlungen. Kehrt Pigment zurück, eignet sich der TULIX wegen der geringen Ausfallzeit gut für Auffrischungen.

Mehr erfahren: Nachsorge nach Laser & Microneedling

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