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Carbon Peeling mit dem Laser: Wirkung, Ablauf und Geräte

Carbon Peeling, auch als Hollywood Peel oder Black Doll Facial bekannt, ist eine beliebte Laserbehandlung für feinere Poren, weniger Glanz und einen frischen Teint. Auf dieser Seite erfährst du, wie die Behandlung Schritt für Schritt abläuft, was der Laser mit 1064 nm in der Haut auslöst, wie schnell der Effekt sichtbar wird, wie lange er hält und für wen das Peeling nicht geeignet ist.

Dazu kommen die Fragen aus Sicht eines Studios: welcher Laser nötig ist, wie viel Zeit und Material eine Sitzung kostet und welche Fehler du vermeiden solltest. Als Geräte von SIACSKIN lernst du den PICOLO S, den PICOLO L und den PICOLO XL kennen.

Wie läuft ein Carbon Peeling mit dem Laser Schritt für Schritt ab?

Ein Carbon Peeling läuft in vier Schritten ab: reinigen, Kohlenstofflotion auftragen, antrocknen lassen und mit dem Laser abtragen. Zuerst wird die Haut gründlich gereinigt und entfettet. Dann kommt eine dünne, gleichmäßige Schicht Carbon-Lotion auf das Gesicht, die nach etwa 10 Minuten angetrocknet ist und in den Porenöffnungen sitzt. Kundin und Behandlerin tragen Augenschutz. Dann fährt der Laser mit 1064 nm, großem Spot und niedriger Energie Bahn für Bahn über die Haut, bis die schwarze Schicht verschwunden ist. Zum Schluss folgen Reinigung, beruhigende Pflege und Sonnenschutz. Insgesamt dauert das 20 bis 30 Minuten. Der PICOLO S, der PICOLO L und der PICOLO XL von SIACSKIN führen Carbon Peeling als Anwendung und arbeiten alle mit 1064 nm.

Was passiert beim Carbon Peeling in der Haut, wenn der Laser auf die Kohlepartikel trifft?

Die Kohlepartikel nehmen das Laserlicht fast vollständig auf, erhitzen sich schlagartig und zerplatzen. Bei den sehr kurzen Impulsen eines Q-Switch-Lasers entsteht dabei eine kleine Druckwelle. Sie reißt lose Hornzellen, Talg und Ablagerungen aus den Porenöffnungen mit, die Hornschicht wird hauchdünn abgetragen. Gleichzeitig gibt der Kohlenstoff Wärme an die oberen Hautschichten ab. Dieser milde Wärmereiz regt die Bindegewebszellen an, über Wochen neues Kollagen zu bilden. Die Haut bleibt dabei geschlossen, eine Wunde entsteht nicht. Gearbeitet wird mit 1064 nm, weil dunkler Kohlenstoff diese Wellenlänge stark aufnimmt, das Pigment der Haut dagegen vergleichsweise wenig. Der PICOLO S, der PICOLO L und der PICOLO XL liefern 1064 nm mit sehr kurzen Impulsen.

Hilft Carbon Peeling gegen große Poren, Talg und fettige Haut?

Ja, bei fettiger Haut mit sichtbaren Poren zeigt das Carbon Peeling seine deutlichste Wirkung. Die Lotion setzt sich in die Porenöffnungen, der Laser sprengt sie samt Talg und Hornpfropfen heraus. Entleerte Poren wirken sofort kleiner, die Haut glänzt weniger. Die Wärme kann die Talgproduktion zeitweise dämpfen und festigt mit jeder Sitzung das Gewebe rund um die Pore. Porengröße ist allerdings zum Teil Veranlagung: Poren werden feiner, sie verschwinden nicht, und ohne Auffrischung füllen sie sich wieder. Der PICOLO L und der PICOLO XL führen neben Carbon Peeling ausdrücklich auch Poren als Anwendung. Mit dem Skin Analyzer Pro, der Poren und Talg bewertet, lässt sich der Zustand vor und nach der Serie vergleichen.

Ist Carbon Peeling bei Akne und unreiner Haut sinnvoll?

Bei unreiner Haut mit Mitessern und bei leichter Akne ist ein Carbon Peeling sinnvoll, bei stark entzündeter Akne nicht. Die Behandlung entfernt Talg und Verhornungen aus den Poren, also genau das, woraus Mitesser und Pickel entstehen. Viele Häute fetten danach weniger nach und wirken ruhiger. Akne hat jedoch hormonelle und entzündliche Ursachen. Das Peeling ergänzt eine Therapie, es ersetzt sie nicht. Auf offene, eitrige oder knotige Entzündungen gehört kein Laserimpuls, hier hat die ärztliche Behandlung Vorrang. Der PICOLO S und der PICOLO L führen neben Carbon Peeling auch Aknenarben als Anwendung. So kannst du erst das Hautbild beruhigen und später mit demselben Gerät an den Narben arbeiten.

Sorgt ein Carbon Peeling für einen gleichmäßigeren Hautton und mehr Glow?

Ja, ein frischerer, gleichmäßigerer Teint ist der Effekt, den die meisten schon nach der ersten Sitzung sehen. Der Glow entsteht, weil die stumpfe oberste Hornschicht abgetragen wird und die glattere Oberfläche das Licht besser reflektiert. Fahle Stellen und oberflächliche Unregelmäßigkeiten wirken dadurch ausgeglichener. Ein Carbon Peeling bleicht die Haut aber nicht, und gegen tiefer liegende Pigmentflecken oder Melasma reicht es nicht aus. Dafür braucht es gezielte Pigmentbehandlungen mit eigenen Einstellungen. Praktisch an den PICOLO-Lasern: Der PICOLO S, der PICOLO L und der PICOLO XL führen neben Carbon Peeling auch Pigmentflecken als Anwendung. Zeigt sich beim Glow-Termin ein Pigmentproblem, bleibt die Behandlung am selben Gerät.

Wie schnell wirkt ein Carbon Peeling und wie viele Tage vor einem Event sollte man es machen?

Den ersten Effekt siehst du direkt nach der Behandlung, für ein Event ist ein Termin 2 bis 5 Tage vorher ideal. Unmittelbar danach wirkt die Haut glatter und matter, eine leichte Rötung klingt meist innerhalb weniger Stunden ab. In den Tagen darauf sieht der Teint am besten aus, Make-up lässt sich gleichmäßiger auftragen. Feinere Poren und eine festere Hautstruktur bauen sich dagegen erst über mehrere Sitzungen auf. Wichtig vor Hochzeit oder Fotoshooting: nie die allererste Behandlung direkt davor legen, sondern die Reaktion der Haut einige Wochen früher testen. Für solche Termine reicht ein Q-Switch-Laser mit 1064 nm. Der PICOLO S ist dafür das Einstiegsgerät von SIACSKIN, der PICOLO L die Wahl, wenn du daneben regelmäßig Pigment behandelst.

Wie lange hält ein Carbon Peeling und wie oft sollte man es wiederholen?

Der Frischeeffekt einer einzelnen Sitzung hält etwa 2 bis 4 Wochen, deshalb wird ein Carbon Peeling als Serie geplant. Üblich sind 3 bis 6 Sitzungen im Abstand von 2 bis 4 Wochen, bei sehr fettiger Haut eher im kürzeren Rhythmus. Zur Erhaltung reicht danach meist eine Sitzung alle 4 bis 8 Wochen. Wie lange das Ergebnis trägt, hängt von Talgproduktion, Pflege, Sonnenschutz und Hormonen ab. Häufiger als alle 2 Wochen ist nicht sinnvoll, weil die Haut Zeit braucht, ihre Hornschicht zu erneuern. Für Studios ist dieser Rhythmus interessant, weil daraus Stammkundschaft entsteht. Der PICOLO S ist das Einstiegsgerät und für 5 Millionen Schüsse angegeben. Bei vollem Terminkalender passt der PICOLO L mit Kühlung über Wasser, Luft und Kompressor.

Tut ein Carbon Peeling weh und gibt es eine Ausfallzeit?

Ein Carbon Peeling ist gut auszuhalten und hat in der Regel keine nennenswerte Ausfallzeit. Die meisten beschreiben ein warmes Prickeln und ein leichtes Zwicken, wenn die Kohlepartikel zerplatzen, dazu ein hörbares Knistern. Eine Betäubungscreme ist nicht nötig. Empfindlicher sind Oberlippe, Nasenflügel und Stirn. Danach ist die Haut oft leicht gerötet und warm, das klingt meist nach wenigen Stunden ab. Krusten oder starkes Schälen gehören nicht zum normalen Verlauf. Make-up ist in der Regel am nächsten Tag wieder möglich, Sport und Sauna besser erst nach 24 Stunden. Am PICOLO L und am PICOLO XL stellt die KI die Parameter automatisch ein. Das hilft, die Energie für diese sanfte Behandlung passend niedrig zu wählen.

Für wen eignet sich ein Carbon Peeling und wer sollte darauf verzichten?

Ein Carbon Peeling eignet sich für fettige Haut und Mischhaut mit sichtbaren Poren, Mitessern oder fahlem Teint, vor allem wenn keine Ausfallzeit möglich ist. Verzichten solltest du bei Sonnenbrand oder frischer Bräune, bei Herpes, offenen oder stark entzündeten Stellen, in der Schwangerschaft und während einer Therapie mit Isotretinoin oder lichtsensibilisierenden Medikamenten. Sehr trockene, empfindliche Haut und ausgeprägte Rötungen profitieren selten. Permanent Make-up und Tattoos im Behandlungsfeld werden ausgespart, weil der Laser auf dunkle Farbpigmente reagiert. Ob die Haut passt, zeigt eine Analyse vorab, etwa mit dem Skin Analyzer Pro, der Poren, Talg und Rötungen bewertet. Behandelt wird dann zum Beispiel mit dem PICOLO S oder dem PICOLO L, beide führen Carbon Peeling als Anwendung.

Ist ein Carbon Peeling auch bei dunklen Hauttypen möglich?

Ja, ein Carbon Peeling ist auch bei dunkleren Hauttypen möglich, wenn vorsichtig gearbeitet wird. Die Wellenlänge 1064 nm wird vom Melanin der Haut deutlich schwächer aufgenommen als kürzere Wellenlängen, die Energie landet vor allem im aufgetragenen Kohlenstoff. Trotzdem reagiert dunkle Haut auf Hitze schneller mit Flecken, dunkleren wie helleren. Deshalb gilt: niedrige Energie, großer Spot, erst eine Probestelle, eher 4 Wochen Abstand als 2 und konsequenter Sonnenschutz. Frisch gebräunte Haut wird nicht behandelt. Der PICOLO S, der PICOLO L und der PICOLO XL arbeiten alle mit 1064 nm. Am PICOLO L und am PICOLO XL lässt sich der Spot von 2 bis 10 mm einstellen, die Frequenz von 1 bis 10 Hz.

Kann man ein Carbon Peeling im Sommer machen und wie lange muss man die Sonne meiden?

Ja, ein Carbon Peeling geht auch im Sommer, solange die Haut vorher nicht frisch gebräunt ist und danach geschützt wird. Weil keine Wunde entsteht, ist die Behandlung weniger saisonabhängig als ablative Laser. Die Hornschicht ist danach aber dünner und die Haut lichtempfindlicher. Plane deshalb etwa 2 Wochen vorher kein Sonnenbad, kein Solarium und keinen Selbstbräuner im Behandlungsfeld ein. Danach rund eine Woche direkte Sonne meiden und täglich Lichtschutzfaktor 50 auftragen. Direkt vor dem Strandurlaub ist der Termin ungünstig. Gerade im Sommer, wenn die Haut stärker fettet, ist die Nachfrage hoch. Der PICOLO S und der PICOLO L arbeiten beim Carbon Peeling mit 1064 nm, einer Wellenlänge, die das Hautpigment vergleichsweise wenig belastet. Für den Schutz danach gibt es von SIACSKIN die Suncream Sensitiv SPF50.

Mehr erfahren: Nachsorge nach Laser & Microneedling

Mit welchen Behandlungen lässt sich ein Carbon Peeling kombinieren?

Ein Carbon Peeling lässt sich gut mit Behandlungen kombinieren, die tiefer oder an anderen Zielen ansetzen, meist zeitlich versetzt. Am selben Termin passen eine gründliche Ausreinigung vorab und eine beruhigende Maske danach. Lichtbehandlungen gegen Rötungen und Unreinheiten oder RF-Microneedling gegen Aknenarben plant man mit 2 bis 4 Wochen Abstand ein. Nicht am selben Tag kombinieren solltest du es mit Fruchtsäurepeelings, Microneedling oder ablativen Lasern. Retinol und Säuren in der Heimpflege pausieren einige Tage davor und danach. Bei SIACSKIN ergänzen zwei Geräte das Carbon Peeling mit dem PICOLO L: der DERMAFORCE BBL PRO für Rötungen, Akne und Poren und der EUPHEUS M8 für Aknenarben und Straffung.

Welchen Laser braucht man für ein Carbon Peeling: Q-Switch Nd:YAG oder Pikosekundenlaser?

Für ein Carbon Peeling brauchst du einen gütegeschalteten Nd:YAG-Laser mit 1064 nm, ein Pikosekundenlaser ist dafür nicht nötig. Entscheidend ist, dass der Impuls kurz genug ist, um die Kohlepartikel zu sprengen, statt die Haut nur zu erwärmen. Das leisten Q-Switch-Laser im Nanosekundenbereich zuverlässig. Pikosekundenimpulse wirken noch stärker mechanisch und weniger thermisch, ihr Vorteil zeigt sich aber vor allem bei Tattoos und hartnäckigem Pigment. Wichtig sind außerdem ein großer Spot, eine Frequenz von 5 bis 10 Hz für zügiges Arbeiten und fein regelbare Energie. Der PICOLO S und der PICOLO L sind Q-Switch-Nd:YAG-Laser im Nanosekundenbereich. Der PICOLO XL ist der Pikosekundenlaser mit 280 ps und passt, wenn Carbon Peeling neben der Tattooentfernung läuft.

Lohnt sich Carbon Peeling als Einstiegsbehandlung im Kosmetikstudio?

Ja, Carbon Peeling ist eine dankbare Einstiegsbehandlung mit dem Laser, weil es kurz dauert, wenig Material braucht und Kundinnen und Kunden regelmäßig wiederkommen. Eine Sitzung ist in 20 bis 30 Minuten erledigt. Als Verbrauchsmaterial fällt im Wesentlichen die Carbon-Lotion an, wenige Milliliter pro Gesicht. Da es kaum Ausfallzeit gibt, ist die Hemmschwelle niedrig, und aus Serie plus Erhaltung entsteht planbarer Umsatz. Wer welche Behandlung durchführen darf, ist je nach Land unterschiedlich geregelt. Der PICOLO S ist das Einstiegsgerät von SIACSKIN für Carbon Peeling. Wer zusätzlich regelmäßig Pigment- und Tattoobehandlungen plant, ist mit dem PICOLO L besser aufgestellt. Für Praxen mit Schwerpunkt Tattooentfernung ist der PICOLO XL gedacht, Carbon Peeling läuft dort als Zusatzbehandlung mit.

Mehr erfahren: Preisrechner

Welche Fehler passieren beim Carbon Peeling am häufigsten?

Die häufigsten Fehler sind eine zu dick oder ungleichmäßig aufgetragene Lotion, zu hohe Energie und zu kurze Abstände zwischen den Sitzungen. Ist die Schicht zu dick oder noch feucht, verteilt sich die Wärme ungleich, es drohen Rötungen und Flecken. Mehr Energie bringt kein besseres Ergebnis, sondern Reizung. Oft vergessen: Augenbrauen, Haaransatz und Bart aussparen, denn dunkle Haare werden angesengt, und Permanent Make-up reagiert auf den Laser. Dazu kommen fehlender Augenschutz, Behandlung auf gebräunter Haut, keine Absaugung für den Kohlenstaub und kein Sonnenschutz danach. Am PICOLO L und am PICOLO XL stellt die KI die Parameter automatisch ein. Die saubere Vorbereitung bleibt Handarbeit und gehört in jede Einweisung.

Mehr erfahren: Schulung & SIAC Akademie

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